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Helfen Sie uns (Anwohner des Elbvillenwegs) dieses Vorhaben bekannt zu machen und zu verhindern!
Die
geplante Hochwasserschutzmauer
an der Kötzschenbroder Strasse,
zwischendem Ballhaus Watzke
und der Kaditzer Flutrinne
(Visualisierungaus der Entwurfsplanung
der Landestalsperrenverwaltung Pirna)
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Die Landestalsperrenverwaltung Pirna plant
die Errichtung einer massiven Hochwasserschutzmauer im Bereich
zwischen „Ballhaus Watzke“ und der Kaditzer
Flutrinne
Die Einspruchsfrist im zweiten Planfeststellungsverfahren ist
abgelaufen.
Es wurden Einwände gegen den Entwurf gesammelt und
fristgerecht eingereicht.
Die Zeit zum Sammeln der Einwendungen war allerdings sehr kurz, da in
Dresden die betroffenen Anwohner bei baulichen Planungen im
Vorfeld nicht so gut informiert und einbezogen werden wie in anderen
Städten. Die ablehnende Haltung der Anwohner war aber deutlich
zu erkennen.
Die meisten Menschen haben einfach nicht geglaubt, dass diese Planung tatsächlich ernst gemeint sein kann - das ist sie aber! Manche dachten, dass sie vom Tisch sei – das ist sie wiederum nicht! Nach dem starken Widerspruch im ersten Planfeststellungsverfahren wurde ein zweites Planfeststellungsverfahren eingeleitet. In diesem wurde jedoch der Forderung des Regierungspräsidiums vom 15.10.2007, den Entwurf raumordnerisch zu überarbeiten, in der Substanz nicht nachgekommen.
Es wurden lediglich einige
„Verschönerungsmaßnahmen“
eingeplant. Diese Maßnahmen erscheinen uns Anwohnern des
Elbvillenwegs unzureichend und fehlgeplant. Es dürfte klar
sein, dass die Mauer und Ihre
„Gestaltungsmaßnahmen“ schnell
verunstaltet würden. Wie auf den kleinen Bildern zu sehen ist,
sollen verglaste
Gucklöcher eingebaut werden! Wir stellen uns nicht gerne vor,
was aus ihnen nach zwei Wochen geworden ist, wenn man bedenkt wie stark
dieser Uferbereich frequentiert ist – auch
von „Gassi“ gehenden Hunden.
Auf dem ersten Bild sieht man den Bereich in Höhe
Elbvillenweg, an dem - jetzt noch - einige mächtige Kastanien
stehen...
| Visualisierung aus der Entwurfsplanung der Landestalsperrenverwaltung (LTV) Pirna (Zum Vergrössern bitte Bild anklicken) | |||
Die „Hochwasserschutzmauer“ soll laut
Entwurf massiv,
stationär, im Böschungsbereich errichtet werden.
Wir sehen diesen Uferbereich, wie viele Pieschener, als Teil unseres
Lebens- und Erholungsraumes an. Diese Lösung würde
erheblich in die Landschaft
eingreifen und hätte außerdem eine Abholzung von
mehr als 12 Bäumen an der Uferlinie zur Folge. Weitere
Bäume würden durch die Kappung der Wurzeln
während der Baumassnahmen „abgehen“. Wir
wollen keine feste, massive Mauerlösung, wie in dem
Entwurf vorgesehen, sondern, wenn überhaupt,eine vollmobile Lösung,
die nach Bedarf auf - und abgebaut werden kann. Solche
Lösungen sind in
anderen Städten (z.B. Köln) erprobt und
bewährt.
Außerdem meinen wir, dass die Anlage nicht im
Böschungsbereich stehen muss. Sie könnte im Bereich
des Fuß- /Fahrradweges
errichtet werden, weil sie da sehr viel verträglicher als im
Böschungsbereich wären. Laut
Landestalsperrenverwaltung (LTV) Pirna - die für dieses
Vorhaben verantwortlich ist - verlaufen unterhalb des Fuß-
/Fahrradwegbereiches Medienkanäle im Untergrund. Die
Umverlegung dieser Medien würde (laut Beantwortung einer
Anfrage im sächsischen Landtag) 0,3 Mio. Euro kosten. Die
Mehrkosten für eine vollmobile Lösung,
würden (laut Beantwortung einer Anfrage im
sächsischen Landtag) 0,4 Mio. Euro betragen. Die gesamten
Mehrkosten würden also 0,7
Mio. Euro betragen!
Die Mehrkosten für die oben angeführten
„Gestaltungsmaßnahmen“ an der massiven
Lösung betragen aber 3,5 Mio.
Euro!
Wir wissen nicht, warum an dieser Lösung festgehalten wird!
Wir wollen, dass die LTV Pirna Ihre resolute Haltung aufgibt und im
Einverständnis und Dialog mit den Anwohnern plant.
Wenn Sie unserer Meinung sind und uns unterstützen wollen,
schreiben Sie einen Einwand an eine der folgenden Adressen:
- Regierungspräsidium Dresden, PF 100653, 01076 Dresden -
oder - Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt, Postfach 12 00 20, 01001
Dresden -
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